Agglomerationsprogramm

Ziele

Für Arbeit, Einkauf oder Freizeit legen wir immer weitere Strecken zurück. Die Folgen sind Verkehrsprobleme und hohe Kosten für Infrastrukturen. Mit der AGGLO stimmen wir durch eine aktive Zusammenarbeit über Gemeinde- und Kantonsgrenzen hinweg die Siedlungs- und Verkehrsentwicklung optimal aufeinander ab. Die Siedlungsentwicklung wird nach Innen gelenkt und das Verkehrssystem darauf abgestimmt weiterentwickelt. Über das Agglomerationsprogramm beteiligt sich der Bund an der Finanzierung von Verkehrsinfrastrukturen. So wird die Region als Wirtschafts- und Lebensraum gestärkt.

Eine Auswahl an Projekten

Aggloprojekte sichtbar machen - mit CLEVERMOBIL

Tobelwelt Sitter

Natur-, Kultur- und Landschaftswerte aufwerten und zugänglich machen

Verkehrsmanagement

Mit Verkehrsmanagement die bestehende Infrastruktur optimaler nutzen und den Verkehrsfluss möglichst lange auf dem heutigen Niveau halten. 

Fuss- und Veloverkehr

Für ein sicheres und lückenloses Wegnetz in der Region

Naherholungsräume schaffen

Mit Stadtlandschaften Naherholungsräume schaffen

Landschaft für eine Stunde

Erholungsräume gezielt aufwerten - um eine Auszeit für eine Stunde zu ermöglichen

Medienmitteilungen

26.09.2019 | Parlament beschliesst Freigabe von 130 Mio. Franken für das Agglomerationsprogramm -

In der Herbstsession haben National- und Ständerat die Freigabe der Mittel für das Agglomerationsprogramm St.Gallen-Bodensee der 3. Generation...

01.03.2019 | Defizite der S-Bahn im Agglomerationskern - Stadt und Region fordern rasches Handeln vom Kanton -

Trotz der S-Bahn-Ausbauschritte 2013 und 2018 bleibt das Gesamtsystem ein Flickwerk. Mit dem neuen Fahrplan 2019 wurde für den Agglomerationskern...

90

Über 90 Massnahmen werden mit dem Agglomerationsprogramm der 3. Generation dem Bund zur Mitfinanzierung eingereicht.

130 Mio

Der Bund beteiligt sich in der 3. Generation mit rund 130 Millionen Franken an geplanten Verkehrsinfrastrukturprojekten in der Agglomeration St.Gallen - Bodensee.

9

Das Agglomerationsprogramm St.Gallen-Bodensee zählt schweizweit zu den besten und erzielte als einziges 9 Wirkungspunkte im Bundesranking.

40%

Der Bund beteiligt sich mit 40% an den Baukosten der Massnahmen des Agglomerationsprogramms St.Gallen – Bodensee der 1. und 2. Generation.

Kontakt

Agglo St.Gallen - Bodensee
Geschäftsstelle
Blumenbergplatz 1
9000 St. Gallen

Tobias Winiger

Projektleiter Aggloprogramm
071 227 40 73
tobias.winiger@remove-this.regio-stgallen.ch  

Nach dem Geographie-Studium an der Universität Zürich war Tobias Winiger beim Kanton Bern in den Bereichen Verkehrsplanung und Mobilitätsmanagement tätig, daraufhin arbeitete er in einem privaten Raumplanungsbüro in den Bereichen Richt- und Sondernutzungsplanung.

Schwachstellen & Massnahmen

In enger Zusammenarbeit von Gemeinden, Region und Kantonen werden von 2015 bis 2018 rund 270 Fuss- und Velo-Projekte umgesetzt. Das Netz wird deutlich verbessert und die Region damit zur attraktiven Veloregion.

Frei- und Grünräume

Die Übergänge von Siedlung zu offener Landschaft sind wichtige Naherholungsräume. Ausgewählte Gebiete werden, in Abstimmung mit landwirtschaftlichen Nutzungen, gezielt attraktiv gestaltet und zugänglich gemacht.

Verkehrsmanagement

Das Strassennetz im Raum St. Gallen ist heute sehr stark belastet. Zu Spitzenzeiten bleiben Autos und der öV im Stau stecken. In Zukunft wird sich die Situation gar noch verschärfen, denn bis zur Realisierung von grösseren Infrastrukturausbauten wird es noch rund 15 bis 20 Jahre dauern. Ein gezieltes Verkehrsmanagement sorgt bis zu diesem Zeitpunkt für das Funktionieren des gesamten Systems und setzt auf rasch realisierbare Massnahmen.