Landschaft für eine Stunde

Ein Schwerpunkt des Agglomerationsprogramms der 3. Generation liegt bei der Steigerung der Landschaftsqualität. Naherholungsgebiete sorgen dafür, dass sich Menschen an ihren Wohnorten wohl fühlen. Mit dem Projekt «Landschaft für eine Stunde» in den Gemeinden Flawil, Gaiserwald, Gossau und St.Gallen, sollen diese Erholungsräume am Siedlungsrand und in nächster Nähe zu Wohn- und Arbeitsort gezielt aufgewertet werden. Und eine Auszeit für eine Stunde ermöglichen.

Das Pilotprojekt «Landschaft für eine Stunde» stiess schweizweit auf Beachtung und entspricht einem echten Bedürfnis. Das zeigen insbesondere die zahlreichen positiven Rückmeldungen der involvierten Einwohnerinnen und Einwohner. Inzwischen haben bereits weitere Gemeinden in der Agglomeration St.Gallen- Bodensee Interesse angemeldet, ihre Naherholungsräume auf diese Weise aufzuwerten.

Kontakt

Agglo St.Gallen - Bodensee
Geschäftsstelle
Blumenbergplatz 1
9000 St. Gallen

Tobias Winiger

Projektleiter Aggloprogramm
071 227 40 73
tobias.winiger@remove-this.regio-stgallen.ch  

Nach dem Geographie-Studium an der Universität Zürich war Tobias Winiger beim Kanton Bern in den Bereichen Verkehrsplanung und Mobilitätsmanagement tätig, daraufhin arbeitete er in einem privaten Raumplanungsbüro in den Bereichen Richt- und Sondernutzungsplanung.

Schwachstellen & Massnahmen

In enger Zusammenarbeit von Gemeinden, Region und Kantonen werden von 2015 bis 2018 rund 270 Fuss- und Velo-Projekte umgesetzt. Das Netz wird deutlich verbessert und die Region damit zur attraktiven Veloregion.

Frei- und Grünräume

Die Übergänge von Siedlung zu offener Landschaft sind wichtige Naherholungsräume. Ausgewählte Gebiete werden, in Abstimmung mit landwirtschaftlichen Nutzungen, gezielt attraktiv gestaltet und zugänglich gemacht.

Verkehrsmanagement

Das Strassennetz im Raum St. Gallen ist heute sehr stark belastet. Zu Spitzenzeiten bleiben Autos und der öV im Stau stecken. In Zukunft wird sich die Situation gar noch verschärfen, denn bis zur Realisierung von grösseren Infrastrukturausbauten wird es noch rund 15 bis 20 Jahre dauern. Ein gezieltes Verkehrsmanagement sorgt bis zu diesem Zeitpunkt für das Funktionieren des gesamten Systems und setzt auf rasch realisierbare Massnahmen.