Mobilitätsmanagement

Mit Mobilitätsmangement ein Zeichen setzen

Jeden Tag pendeln Tausende in der Ostschweiz. Der öffentliche Verkehr aber auch die Strassen stossen dabei an ihre Kapazitätsgrenzen. Deshalb sind Massnahmen nötig, die nach dem Motto «miteinander statt gegeneinander» dazu beitragen, die Verkehrssituation zu entschärfen und die Erreichbarkeit zu verbessern. Will heissen, unnötigen Verkehr vermeiden und Mobilität effizienter gestalten. Hier bietet Mobilitätsmanagement einen Ansatz, mit dem Unternehmen, Bauherren und Gemeinden freiwillig einen Beitrag leisten können. Die Vorteile sind vielseitig.

Mobilitätsmanagement ist ein Projekt aus den Agglomerationsprogrammen der 2. und 3. Generation. Die REGIO war federführend bei der Konzeption und Umsetzung.

Der erste Schritt: eine kostenlose Initialberatung

Der erste Schritt Richtung Mobilitätsmanagement ist eine kostenlose Initialberatung mit den Fachleuten von CLEVERMOBIL. Gemeinsam mit dem Unternehmen werden eine erste Übersicht der aktuellen Mobilitätssituation erstellt und mögliche Lösungsansätze diskutiert. Über 25 Unternehmen und Gemeinden aus der Ostschweiz haben bisher auf das Beratungsangebot zurückgegriffen und eine Vielzahl an Massnahmen umgesetzt: Von überdachten und mit solaren Steckdosen bestückten Veloparkplätzen, über Carsharing bis hin zu Anreizen zur Benutzung des öV. Auf www.clemo.ch finden Interessierte Praxisbeispiele sowie rund 30 mögliche Massnahmen, die im Rahmen des grenzüberschreitenden Interreg Projektes Pendlermobilität PEMO ausgearbeitet wurden.

www.clemo.ch

Jubiläums-Ausstellung


130 Mio

Der Bund beteiligt sich in der 3. Generation mit rund 130 Millionen Franken an geplanten Verkehrsinfrastrukturprojekten in der Agglomeration St.Gallen - Bodensee.

9

Das Agglomerationsprogramm St.Gallen-Bodensee zählt schweizweit zu den besten und erzielte als einziges 9 Wirkungspunkte im Bundesranking.

130 Mio

Der Bund beteiligt sich in der 3. Generation mit rund 130 Millionen Franken an geplanten Verkehrsinfrastrukturprojekten in der Agglomeration St.Gallen - Bodensee.

Kontakt

Agglo St.Gallen - Bodensee
Geschäftsstelle
Blumenbergplatz 1
9000 St. Gallen

Tobias Winiger

Projektleiter Aggloprogramm
071 227 40 73
tobias.winiger@remove-this.regio-stgallen.ch  

Nach dem Geographie-Studium an der Universität Zürich war Tobias Winiger beim Kanton Bern in den Bereichen Verkehrsplanung und Mobilitätsmanagement tätig, daraufhin arbeitete er in einem privaten Raumplanungsbüro in den Bereichen Richt- und Sondernutzungsplanung.

Schwachstellen & Massnahmen

In enger Zusammenarbeit von Gemeinden, Region und Kantonen werden von 2015 bis 2018 rund 270 Fuss- und Velo-Projekte umgesetzt. Das Netz wird deutlich verbessert und die Region damit zur attraktiven Veloregion.

Frei- und Grünräume

Die Übergänge von Siedlung zu offener Landschaft sind wichtige Naherholungsräume. Ausgewählte Gebiete werden, in Abstimmung mit landwirtschaftlichen Nutzungen, gezielt attraktiv gestaltet und zugänglich gemacht.

Verkehrsmanagement

Das Strassennetz im Raum St. Gallen ist heute sehr stark belastet. Zu Spitzenzeiten bleiben Autos und der öV im Stau stecken. In Zukunft wird sich die Situation gar noch verschärfen, denn bis zur Realisierung von grösseren Infrastrukturausbauten wird es noch rund 15 bis 20 Jahre dauern. Ein gezieltes Verkehrsmanagement sorgt bis zu diesem Zeitpunkt für das Funktionieren des gesamten Systems und setzt auf rasch realisierbare Massnahmen.