09.03.2012 | Region prämiert vier weitere Projektideen

Die Jury hat vier weitere Projekte der insgesamt 47 Projektideen prämiert, welche am 2. Standortforum erarbeitet wurden. Die Region unterstützt damit gesamthaft neun Projekte, die sie gemeinsam mit den Projektteams weiter vorantreiben möchte. Die Buntheit der prämierten Projektideen wiederspiegelt die Teilnehmervielfalt vom 2. Standortforum.

270 Teilnehmende, 47 Projektideen und eine geforderte Jury sind das Resultat des 2. Standortforums, welches Ende Januar 2012 stattfand. Bereits bei der Verkündung derprämierten Projekte wurde eine zweite Juryrunde angekündigt. Diese hat nun statt gefunden.

Intensiv nochmals mit Projektideen befasst
Die 8-köpfige Jury mit Vertretern aus Bildung, Wirtschaft, Gesundheit, Kultur und Politik habenin einer zweiten Runde erneut intensiv diskutiert und als Resultat vier weitere Projektideenprämiert:

  • Die Idee eines Hofnarren, der als Figur in der Region präsent ist, interveniert, unterhältund reflektiert.

  • Die Idee ein Think-Tank mit Querdenkern zu schaffen, die in der Region vielfältigoperieren und den Mut haben, die „etwas anderen“ Ideen umzusetzen.

  • Die Idee Meetoring, die in jungen Menschen die Freude am Unternehmersein weckenmöchte.

  • Die Idee der Zwischennutzungen / Kulturraumbörse / Zwischen Nischen. Diese wurdeam Forum von drei Projektteams erarbeitet und soll nun als eine gemeinsame Ideeweiterverfolgt werden.

Standortforum als interdisziplinäre Vernetzungswerkstatt
Alle Siegerprojekte haben gemeinsam, dass sie in einer interdisziplinären Arbeitsgruppeweiter vorangetrieben werden. Bereits am Forum haben unterschiedliche Personen an der Stärkung des Lebens- und Wirtschaftsraumes gearbeitet und diese Teilnehmervielfalt spiegelt sich in den einzelnen Projektteams wieder. „Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit und Vernetzung macht die Projekte inhaltlich so spannend und vielversprechend“, ist PeterThoma, Jurypräsident überzeugt.

Nächste Schritte für die Gewinnerprojekte
Die Initiatoren der neun Projektideen erhalten von der Region einem Beitrag für die Erarbeitung eines Vorprojektes. Mit den fünf Projektteams, deren Idee bereits am Standortforum prämiert wurde, sind bereits Gespräche geführt und die weiteren Schritte sowieder Unterstützungsbetrag definiert worden. Mit den vier neuen Projektteams werden zurzeit diese Gespräche aufgegleist. Die Vorprojekte sollen Ende Mai bzw. Ende Juni vorliegen und dienen der Jury als Grundlage für die Entscheidung bezüglich einer allfälligen weiteren Mitfinanzierung. In jedem Fall wird die definitive Unterstützung seitens der Region davon abhängig sein, ob mindestens die Hälfte der für die Erarbeitung und Umsetzung des Projektsnotwendigen Aufwendungen über Dritte mobilisiert werden können.

Was passiert mit den restlichen Ideen?
Die weiteren erarbeiteten Projektideen landen nicht im Papierkorb. Die Geschäftsstelle wird mit den Verantwortlichen der Ideen Kontakt aufnehmen und eine mögliche weitere Bearbeitung bzw. Weiterleitung prüfen. Rolf Geiger, Geschäftsleiter der Region und Jurymitglied sieht bereits jetzt schon konkrete Anknüpfungspunkte. „Weshalb die Idee desStadt-Dominos nicht als Startpunkt eines Kinderfestes verwenden.“