18.12.2015 | Gesundheitstourismus für Frauen: Wachstumsmarkt als Chance nutzen

Das Projekt «Gesundheitsregion Appenzellerland» kombiniert die vielfältigen Gesundheitsangebote des Appenzeller Vorderlandes mit seinen touristischen Vorzügen. Für das Kundensegment Frauen soll in den kommenden Monaten ein einzigartiges touristisches Produkt entwickelt und am Markt etabliert werden. Die Beteiligten setzen damit voll und ganz auf den Wachstumsmarkt Gesundheitstourismus – und eröffnen so neue Chancen für die Region.

Gesundheit ist ein Megatrend. Sie wird von einer blossen „Eigenschaft“ immer mehr zu einer Ressource. Rund um die erweiterte Gesundheit entwickeln sich neue Märkte und Produkte – vom Health-Food, über Feng-Shui-Architektur bis zu Gesundheits- und Fitness-Ferien. Die Regio Appenzell AR-St.Gallen-Bodensee als auch Appenzellerland Tourismus AR haben diese Zeichen der Zeit erkannt. In den vergangen Monaten fand ein Prozess mit unterschiedlichen Akteuren aus dem Tourismus- und Gesundheitsbereich statt. Daraus resultierte das Projekt «Gesundheitsregion Appenzellerland». Es richtet sich speziell an Frauen. Ziel ist es, durch die verstärkte Zusammenarbeit und Bündelung von Angeboten rund um das Thema «Frauen-Gesundheit» ein touristisches Angebot zu entwickeln. Und so von der entstehenden Wachstumsbranche zu profitieren. „Die Verbindung Gesundheit und Tourismus bietet für das Appenzellerland, das über eine historisch gewachsene Kurtradition verfügt, erfolgs-versprechende Marktchancen und Entwicklungspotenziale“ zeigt sich Urs Kellenberger, ehemaliger Direktor des Spitalverbunds AR, Mitinitiant und Unterstützer des Projektes überzeugt.

Bestehende Kernkompetenzen nutzen
„Mit dieser neuen Angebots-Idee, setzen wir auf einen Zukunftsmarkt - und gleichzeitig auf regionale Kern-kompetenzen“, so Rolf Geiger Geschäftsleiter der Regio Appenzell AR-St.Gallen-Bodensee. Es gibt neben dem Spital Heiden zahlreiche weitere Leistungsträger in der Region, welche komplementär-medizinische oder schulmedizinische Angebote für das Kundensegment „Frau“ anbieten. Erste Ideen sind Gesundheitschecks, Ernährungsberatung, TCM, Mal- und Musiktherapie oder auch Fitness und Physiotherapie.

Bund und Kanton tragen Projekt mit
Von der Verknüpfung der Gesundheits- und Tourismusbranche sind auch der Kanton Appenzell Ausserrhoden und der Bund überzeugt. Sie finanzieren deshalb das Projekt im Rahmen der neuen Regionalpolitik (NRP) mit. Das Spital Heiden, das Bad Unterrechstein, das Hotel Heiden, die Gemeinde Heiden und Appenzellerland Tourismus AR beteiligen sich ebenfalls. „Wir können damit längerfristig ein wertschöpfungsstarkes Standbein für den Vorderländer Tourismus aufbauen, das zudem relativ saisonunabhängig ist“, betont Urs Berger, Geschäftsführer Appenzellerland Tourismus AR, die Chancen des Projektes. Bis zum kommenden Sommer werden nun unter Führung der Regio die detaillierten Angebote definiert. Neben den grossen Leistungsträgern sollen auch kleine gesundheitliche Leistungserbringer einbezogen werden. Die Vermarktung der Produkte ist dann ab 2017 geplant.

 

Hinweise an die Redaktionen

Für Rückfragen stehen zur Verfügung:

Rolf Geiger, Geschäftsleiter Region Appenzell AR-St.Gallen-Bodensee, 071 227 40 71, 079 547 54 61, rolf.geiger@remove-this.regio-stgallen.ch

Urs Berger, Geschäftsführer Appenzellerland Tourismus AR, 071 898 33 07, Urs.Berger@remove-this.appenzellerland.ch

Karin Jung, Leiterin Amt für Wirtschaft Kanton Appenzell Ausserrhoden, 071 353 64 38,
Karin.Jung@remove-this.ar.ch