01.07.2021 | Sommer, Sonne und Stand-up-Paddeln am Südufer des Bodensees

Der Sommer ist da und mit ihm auch die Lust aufs Stand-up-Paddeln. Ob Neuling oder bereits absoluter Profi – das Südufer Bodensee lässt Paddelherzen höher schlagen: In lauschigen Uferoasen die Seele baumeln lassen, auf neuen Touren die Schönheiten des Bodensees entdecken, einen geeigneten Einstiegsort finden oder in verschiedenen SUP-Kursen das eigene Können weiterentwickeln. Die neue Website www.padl-bodensee.ch bündelt alles, was es rund ums Stand-up-Paddeln am Südufer des Bodensees zu erleben und zu beachten gibt, inkl. den wichtigsten Regeln in Bezug auf Sicherheit und Naturschutz. Mit der Initiative PADL Bodensee soll das Südufer des Bodensees als Paddelregion positioniert werden. Ein besonderer Fokus wird dabei auch auf die Sensibilisierung gelegt.

Stand-up-Paddeln ist im Sommer nicht mehr weg zu denken. Mit der Initiative PADL Bodensee (ursprünglicher Arbeitstitel Paddelland Bodensee) setzt die Trägerschaft, bestehend aus Thurgau Tourismus, St.Gallen-Bodensee Tourismus und der REGIO Appenzell AR-St.Gallen-Bodensee, ganz auf diese Trendsportart und verfolgt die Vision, das Südufer des Bodensees als führende Region fürs Paddeln zu positionieren.

Website als Eingangstor zur Paddelwelt

Nun sind erste Meilensteine erreicht. Einer davon ist die Website www.padl-bodensee.ch. «Mit der Lancierung der Website haben wir das Herzstück der Initiative geschaffen. Sie ist quasi das Eingangstor in die Paddelwelt am Bodensee», sagt Rolf Müller, Geschäftsführer Thurgau Tourismus. Auf dieser Plattform werden verschiedene Kurse, Angebote und Events von Leistungsträgern aus der Region aufgeführt, Touren vorgeschlagen, geeignete Ein- und Ausstiegsstellen präsentiert, schöne Verweilorte in Form von Uferoasen gelistet, die wichtigsten Regeln rund ums Stand-up-Paddeln vermittelt und vieles mehr. «Wir haben uns zum Ziel gesetzt, ein qualitativ hochwertiges Angebot zu schaffen – und dies benötigt Zeit. Wir werden die Initiative laufend weiterentwickeln. Umso erfreulicher ist zu sehen, mit welcher Dynamik sowohl Leistungsträger als auch Gemeinden sich dem Thema SUP widmen und neue Angebote und Infrastrukturen schaffen», erläutert Thomas Kirchhofer, Direktor St.Gallen-Bodensee Tourismus, das Engagement im auf drei Jahre angelegten Vorhaben.

Fürs Thema sensibilisieren: die wichtigsten SUP-Regeln

Mit der steigenden Beliebtheit steigen auch die Anforderungen im Bereich Sicherheit und Naturschutz. Daher liegt in diesem Sommer ein wesentlicher Fokus auf dem Thema Sensibilisierung. «Viele Stand-up-Paddler wissen z.B. nicht, dass sie in der Badi – in einer Schwimmzone – nicht paddeln dürfen, oder dass sie mindestens 25m Abstand halten sollten zu Schilf und Wasserpflanzen», erläutert Leila Hauri, Geschäftsleiterin der REGIO, zwei der Grundregeln. Ziel sei es, nachhaltige Lösungen zu etablieren, die im Einklang mit verschiedenen Ansprüchen stehen und ein sicheres, naturverträgliches und qualitativ hochstehendes SUP-Erlebnis auf dem Bodensee ermöglichen. Um auf die Aspekte Sicherheit und Naturschutz aufmerksam zu machen, wurden verschiedene flankierende Massnahmen geschaffen: Hinweistafeln mit den wichtigsten SUP-Regeln an ausgewählten Einstiegsorten sollen die Paddler*innen direkt ansprechen. Und ein Flyer mit den wichtigsten Regeln wird in den nächsten Wochen an verschiedenen Orten aufgelegt oder direkt an die Paddelnden abgegeben: z.B. in Badis, Vermietstationen, Hotels oder auf Campingplätzen.

Auch die Anbieter befähigen – SUP Center Assistent Kurse

Die Sensibilisierung geht noch einen Schritt weiter. «Es ist wichtig, dass auch diejenigen, welche Boards vermieten oder mit paddelnden Gästen zu tun haben, wie z.B. Badis, Campingplätze oder Strandbars, sich der Regeln bewusst sind. Daher bieten wir gemeinsam mit Swiss Canoe zweimal einen tägigen SUP Center Assistant Kurs in unserer Region an», erklärt Roland Anderegg, Projektleiter PADL Bodensee, den Grundgedanken und fährt fort: «Hier werden grundlegende Kenntnisse für den reibungslosen und sicheren Betrieb von SUP-Vermietstationen vermittelt. Sportliche und sicherheitsrelevante Aspekte, gesetzliche Grundlagen, Materialkunde sowie Instruktionen für den Gast stehen auf dem Programm.»

Die nächsten Kurse und Events – ein Auszug

Ladies-SUP am Bodensee: 10. Juli 2021, 13.00 bis 18.00 Uhr, weitere Infos hier
Yoga auf dem Stand up Paddle-Board: 14. Juli 2021, 08.30 – 10.00 Uhr, weitere Infos hier
SUP for Kids: 15. und 22. Juli 2021, weitere Infos hier
Ü55 SUP Anfängerkurs: 22. Juli 2021, 09.30 – 11.00 Uhr, weitere Infos hier
Standfestwochen – South-Beach-Classic: 31. Juli 2021, weitere Infos hier
SUP – Yoga – Grill: 19. August 2021, 17.30 – 21.30 Uhr, weitere Infos hier

Eine Übersicht über Events und Kurse wird auf der Website PADL Bodensee laufend aktualisiert: www.padl-bodensee.ch/de/events.html

Für Rückfragen zum Gesamtprojekt:
Leila Hauri, Geschäftsleiterin REGIO Appenzell AR-St.Gallen-Bodensee Telefon +41 71 227 40 76, Mail leila.hauri@remove-this.regio-stgallen.ch 

Rolf Müller, Geschäftsführer Thurgau Tourismus Mobil +41 79 435 12 06, Mail rolf.mueller@remove-this.thurgau-bodensee.ch 

Thomas Kirchhofer, Direktor St.Gallen-Bodensee Tourismus Mobil +41 79 333 80 50, Mail thomas.kirchhofer@remove-this.st.gallen-bodensee.ch 

Für Fragen zum Inhalt und den konkreten Angeboten:
Roland Anderegg, Projektleiter PADL Bodensee Mobil +41 79 549 91 86, Mail anderegg@remove-this.tourismus-denkfabrik.ch 

Bildmaterial:

Unter folgendem Link steht Ihnen hochauflösendes Bildmaterial zur freien Verfügung unter Verwendung der jeweiligen Quellenangabe: https://t1p.de/qrdq 

Ein Flyer zu den wichtigsten Regeln Sicherheit und Naturschutz ist hier abrufbar.

Bildlegenden:

Bild 1a und 1b: Ladis SUP am Bodensee: am 10. Juli wird gemeinsam das Ziel verfolgt, so viele gepaddelte Kilometer zu sammeln, wie möglich. (© Thomas Staub Photography)

Bild 2: SUP for Kids – eines von vielen Angeboten in diesem Sommer am Südufer des Bodensees – hier mit der Kanuschule Arbon. (© Thomas Staub Photography)

Bild 3: «Horn2Horn» – eine von mehreren Touren entlang des Südufers. Gestartet wird neben dem Strandbad Wiedehorn, nach rund 1500 Paddelschlägen sollte das Ziel, der Hafen von Romanshorn, erreicht sein. (©Thomas Staub Photography)

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Über PADL Bodensee
PADL Bodensee ist eine gemeinsame Initiative von Thurgau Tourismus, St. Gallen-Bodensee Tourismus und der REGIO Appenzell AR-St. Gallen-Bodensee. Sie verfolgt die Vision, das Südufer des Bodensees als Paddelregion zu positionieren und qualitativ hochwertige, ganzheitliche und sichere Angebote zu schaffen - und dies auch im Einklang mit der Natur. Der Bund und die Kantone Thurgau und St. Gallen finanzieren das Projekt im Rahmen der Neuen Regionalpolitik (NRP) mit.

«Ausschuss Wirtschaft»

Aus dem Verein WIRTSCHAFT wurde 2020 der «Ausschuss Wirtschaft». Das neue, nicht formell konstituierte Gefäss soll die politischen und wirtschaftlichen Interessen besser verknüpfen und damit die Region stärken. Doppelspurigkeiten werden vermieden und Strukturen vereinfacht.

Rückblick Ausschuss Wirtschaft (D. Ganz)

Kurzpräsentation

Medienmitteilung (29.11.2019)

Eindrücke und Impressionen vom 10-jährigen Jubiläumsfest der REGIO

48,6%

Der RegioBenchmark zeigt, dass die Beschäftigungsdichte in der Regio hoch ist. Auf 100 Einwohner kommen in der Regio Appenzell AR-St.Gallen-Bodensee rund 49 Arbeitsplätze.

1'237

Was denkt die Schweiz über die Ostschweiz? Eine von der REGIO durchgeführte, repräsentative Studie mit 1‘237 Interviewten gibt Einblicke.

Mit "Lattich" den Güterbahnhof beleben

Mit dem Projekt "Lattich" wird auf dem Güterbahnhofareal in St.Gallen eine Zwischennutzung initialisiert. Mit dem Ziel, längerfristig einen neuen Arbeits- und Lebensraum und ein Innovationsumfeld für die Kreativwirtschaft zu schaffen.

Wahrnehmungs- und Imagestudie Ostschweiz

Wie gut kennt die Schweiz die Ostschweiz? Die REGIO hat in Zusammenarbeit mit dem Markt‐ und Meinungsforschungsinstitut DemoSCOPE eine repräsentative Wahrnehmungs‐ und Imagestudie durchgeführt.

Südufer Bodensee

Gemeinsam mit Thurgau Tourismus und St.Gallen-Bodensee Tourismus hat die REGIO einen Prozess angestossen, der brachliegendes Potenzial am Südufer des Bodensees sichtbar machen, die atmosphärischen Qualitäten verbessern und in der Summe mehr touristische Strahlkraft erzeugen soll.