Regionaler Zukunftsprozess

Die Zukunft gestalten: Mehr Ausstrahlung für unsere Region. 

Eine sichtbar starke Region braucht Identifikation und Ausstrahlung. Aus diesem Grund lanciert die REGIO gemeinsam mit weiteren Akteur/-innen der Region eine Art regionale Zukunftswerkstatt. Gemeinsam mit der Bevölkerung sollen in den kommenden Jahren aus diesem Prozess innovative Ideen, Formate und Projekte zur Stärkung des Lebens- und Wirtschaftsraums wachsen, welche Strahlkraft in und weit über die Region haben. Der Prozess ist zu Beginn ergebnisoffen und orientiert sich über alle Phasen hinweg am Wertekompass: mutig, überraschend, nachhaltig und partizipativ.

In fünf Phasen zu mehr Strahlkraft 

Das Prozessdesign sieht aktuell fünf Phasen vor. 

Der erste wichtige Schritt

In der ersten Phase (die Lancierung des Zukunftsprozesses) gehen wir zu den Menschen in den 45 Gemeinden der Region, hören zu, beobachten und sammeln. Phase I soll zeigen, wer wir sind, was uns beschäftigt und verbindet. Dieses Format soll die Bevölkerung dazu einladen, ihre Gedanken und Perspektiven einzubringen. Das Format soll niederschwellig sein, um möglichst viele zu erreichen. Ein roter Faden wird sichtbar, Spuren werden hinterlassen, etwas Verbindendes entsteht. Die in dieser Phase gesammelten Impulse werden den weiteren Prozess formen und definieren.

Mit einem temporären Kollektiv in die Vorbereitung von Phase 1

Bereits die Erarbeitung und Entwicklung einer Umsetzungsidee für die erste Phase des Prozesses (die „Reise durch die Region“) geschieht partizipativ – mit einem temporären Kollektiv. Mutig, überraschend, nachhaltig und partizipativ. Aus 30 Bewerbungen hat die sechsköpfige Jury, bestehend aus Andreas Baumann (Gemeindepräsident Degersheim, Vorstand REGIO), Christine Bolt (CEO OLMA Messen St.Gallen), Leila Hauri (Geschäftsleiterin REGIO), Selina Ingold (Professorin IDEE Institut für Innovation, Design und Engineering OST), Kathrin Lettner (Prorektorin Schule für Gestaltung St.Gallen GBS) und Samuel Zuberbühler (Leiter Standortförderung Stadt St.Gallen) acht Persönlichkeiten für das temporäre Kollektiv ausgewählt:

An insgesamt drei Tagen im März 2025 trafen sich die acht kreativen Köpfe des Kollektivs und stellten sich selbstorganisiert ihrer Aufgabe. Das Ergebnis ihrer Arbeit präsentierten sie am 29. März dem Kernteam des regionalen Zukunftsprozesses. Die vielversprechende Idee wurde anschliessend über den Sommer 2025 hinweg auf ihre Machbarkeit hin überprüft mit dem Resultat: Die Idee ist mit starken Partnern aus unserer Region umsetzbar! Der Vorstand hat daraufhin im August 2025 grünes Licht für die Umsetzung gegeben, an der aktuell auf Hochtouren gearbeitet wird. Weitere Informationen folgen zu gegebener Zeit.

Die Zukunftswerkstatt verlässt gewohnte Bahnen. Schon der Prozess wird gemeinsam mit der Bevölkerung gestaltet, nicht erst der Inhalt.
Selina Ingold
Professorin IDEE, OST; Mitglied Kernteam
Alleine schon der bisherige Prozess hat viel Vertrauen vorausgesetzt.  In der Gruppe und durch die Gruppe sind neue Denkansätze sichtbar geworden. Diesen niederschwelligen Weg nun mutig weiterzugehen, finde ich unbedingt lohnenswert.
Kathrin Lettner
Prorektorin Schule für Gestaltung St.Gallen; Mitglied Kernteam
Ein Kollektiv aus Menschen zusammenzusetzen, die sich zuvor nicht kannten, war für uns ein Wagnis, das sich ausbezahlt hat. In kürzester Zeit ist eine vielversprechende Idee entstanden, die das Potenzial hat, aufzufallen und viele Menschen in unserer Region zu erreichen.
Leila Hauri
Geschäftsleiterin der REGIO

Impressionen des bisherigen Prozesses

Bilder: Auftaktsworkshop Zukunftswerkstatt im Botanischen Garten mit Teilnehmenden aus dem REGIO-Netzwerk (03.06.2024) – Kick-off Prozessdesign mit Zukunftsmacher:innen aus dem Auftaktworkshop in der Werft31 (05.09.2024) – Jury-Moment für das temporäre Kollektiv (Februar 2025) – Get2gether im Museum of Emptiness (28.02.2025) – Kollektiv-Momentum 1 in Rorschach, Mind the Gap (8. und 09.03.2025), Kollektiv-Momentum 2 in der Werft31 (29.03.2025)